Düsseldorf. Im Kunstquartier K20 am Grabbeplatz kann besichtigt werden, wie sich dank des Mannes mit Filzhut und Anglerweste, der noch immer die Betrachter zu spalten weiß, das Leben in die Kunst verwandelte. 24 Jahre nach seinem Tod bereitet die Stadt ihrem nicht immer geliebten Sohn mit "Parallelprozesse" in einer Schau der Superlative eine neuerliche Heimkehr. Die renommierte Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen veranstaltet diese Retrospektive mit 300 Arbeiten auf rund 3000 Quadratmetern und drei Ebenen. Indem verschiedene Aspekte der Beuysschen Kunstproduktion zueinander in Beziehung gesetzt werden, erfährt sein erweiterter Kunstbegriff eine sinnfällige aktuelle Einordnung. Gleichwohl ist es immer ein Wagnis, den so facettenreichen Beuys auszustellen. Dies bekennt auch die Kuratorin Marion Ackermann, "denn sowohl die Musealisierung als auch das Einrichten von Ausstellungen waren für ihn kreative Prozesse", an denen der charismatische Künstler selbst beteiligt war. Gleichwohl weiß man, dass Beuys "keinen Zustand der Erstarrung" intendierte und das Museum im "Prozess einer permanenten Wandlung" sah.
Was wohl nur den Eingeweihten und Lesern des repräsentativen Katalogs (Verlag Schirmer/Mosel) bekannt sein dürfte, an der Idee für diese Schau hat auch der kürzlich verstorbene Professor für Kunstgeschichte der Universität Jena, Franz-Joachim Verspohl, seinen Anteil. War er es doch, der den Spuren Beuys in den Kriegsjahren in Erfurt und Weimar folgte. In Thüringen wurde der Künstler zum Bordfunker ausgebildet und schuf bei einem Ausflug nach Weimar sein berühmtes "Belvedere-Blatt", das freilich nicht in dieser Retrospektive, sondern im Beuys-Archiv auf Schloss Moyland zu sehen ist.
Die Schau erinnert nachhaltig daran, dass Beuys vor seiner Zeit als Schöpfer der sozialen Plastik durchaus bodenständig zeichnend und malend auf sich aufmerksam machte. Von daher bildet seine Annäherung an die Natur und den Menschen den Auftakt der als Rundgang konzipierten Ausstellung. Doch auch dies sind schon Déjà-vus in den Kabinetten: Blätter wie "Junger Hirsch" (1952), "Tierfrau" (1962) oder "Filzplastiken an Körperwinkeln" (1964).
Seine Menschenbilder nahmen damals bereits die folgenden statuarisch körperlichen Auffassungen vorweg. Eine seiner frühen beeindruckenden Plastiken ist der "Krieger" (ca. 19551958) eine Arbeit aus Gips mit Mull, die auch an jenen legendären Absturz als Kampfflieger von 1944 erinnern könnte, nach dem er auf der Krim in einem Lazarett gesund gepflegt wurde. Dass Tataren ihn mit Filz und Fett betreuten, scheint eher eine schöne Legende zu sein.
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Nach fünf Jahren ereignete sich in Düsseldorf wieder ein Theaterskandal. Damals, bei Shakespeares "Macbeth", hatten an die 300 Zuschauer nach einer Viertelstunde genug von Jürgen Goschs nackten männlichen Hexen auf der Bühne; jetzt, bei Elfriede Jelineks "Rechnitz (Der Würgeengel)" setzt erst die letzte Viertelstunde den Stachel, der etliche Empörte aus dem Theater treibt.
Die Autofahrer stellten sich die Frage, ob das wirklich zu Zeiten hohen Verkehrsaufkommens sein müsse. Doch Nolte tritt dem entgegen: „10 Uhr ist keine Berufsverkehrszeit mehr. Wir haben Sperrzeiten bis 9 Uhr morgens und dann auf vielen Autobahnstücken wieder ab 15 Uhr nachmittags.“ Die Arbeiten am Mittelstreifen seien dringend notwendig und könnten nicht mehr aufgeschoben werden.
Was geschah wirklich mit Katie und Micah, den unglücklichen Stars des Films „Paranormal Activity“? Erinnern wir uns: In dem von Oren Peli 2007 gedrehten Erstling wurden die beiden von einem Dämon heimgesucht, was einer von ihnen nicht überlebte. Jetzt will „Paranormal Activity 2“ die Rätsel lösen. Zugleich wird der Schrecken noch größer, denn der Dämon hat noch lange nicht genug. Überall dort, wo die Lichter ausgehen und die Menschen sich schlafen legen, ist er zur Stelle. Und diesmal gibt er sich nicht mehr mit ein paar Geräuschen und unheimlichen Erscheinungen zufrieden. In den USA legte der Film von Tod Williams, von dem so gut wie keine Vorabinformationen an die Außenwelt drangen, gerade mit einem Einspielergebnis von 41,5 Millionen Dollar den besten Filmstart eines Horrorfilms aller Zeiten hin. Am 4. November startet der Film in Deutschland.
Im Gespräch mit der US-Musikwebsite 'theaquarian.com' erklärt er: "Auf meiner Suche nach dem 'inneren Verrückten', der mich immer verfolgt hat, fiel mir auf, dass ich es selbst bin, der mir das Leben zur Hölle macht. Diese Einsicht war schwer zu verdauen. Alle die Menschen, die ich nicht ausstehen kann, und die Dinge, die ich an der Welt hasse, sind nichts anderes als eine Reflektion meiner eigenen Persönlichkeit – eine bittere Pille."
Immer mehr Münchner steigen auf U-Bahnen, Bus und Straßenbahn um. Wie eine aktuelle Umfrage im Auftrag der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) ergab, legen die Bürger mittlerweile 29 Prozent all ihrer Wege mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln zurück, das sind acht Prozent mehr als zum Zeitpunkt der letzten Umfrage vor vier Jahren.